Nach sechs dienstfreien Wochen starteten wir mit einem zweitägigen Dienst, inklusive Übernachtung in der Feuerwache, in das zweite Halbjahr. Die Ausbilder hatten viele kleine theoretische und praktische Dienste vorbereitet.

Am Freitag haben wir uns um 16 Uhr in der Feuerwache getroffen und zuerst unsere Betten aufgebaut. Danach eröffnete Jugendfeuerwehrwartin Kerstin Rademacher den Ausbildungsdienst, erläuterte den Ablauf und die Regeln. Anschließend ging es auch direkt mit dem ersten Dienst los. Fahrzeugkunde. Wir haben sechs Wochen lang nicht mit den Fahrzeugen gearbeitet da war es gut mal wieder einen Blick in die Geräteräume zu werfen.

Um kurz vor sechs ging es zur ersten praktischen Übung nach Goslar. Wir erkundeten die Brandmeldeanlage eines großen Möbelgeschäftes. Florian Bensch erklärte uns den Ablauf eines Einsatzes wenn eine Brandmeldeanlage auslöst. Mit den Laufkarten im Gepäck machten wir uns auf die Suche nach vorgegebenen Rauchmeldern. Gar nicht so leicht in einem so großen Gebäude, aber gefunden haben wir sie dennoch.

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Zum Abendbrot hatten die restlichen Betreuer hinter der Feuerwache einen Grillabend vorbereitet. Es gab leckere XXL Burger, die wir uns selbst belegen konnten. Lecker! So frisch gestärkt konnte der nächste theoretische Dienst folgen. An drei kleinen Stationen gab es Funkausbildung, Koordinatenkunde und die Erklärung eines Atemschutzgerätes. Gegen neun Uhr fuhren wir dann zur praktischen Ausbildung in Richtung Sudmerberg. Dort galt es zwei vermisste Personen zu suchen. Wir bildeten zwei Suchtrupps um aus zwei Richtungen den gemeldeten Bereich absuchen zu können. Mit Hilfe der Wärmebildkamera war die erste Person schnell gefunden. Mit vielen kleinen Fragen mussten wir herausfinden wo sich die zweite Person befindet. "Steine, Abhang, große Bäume", erklärte uns die Frau. Nach kurzem Umschauen konnten wir das Gebiet schnell eingrenzen und das Mädchen finden. Mit Hilfe der Schleifkorbtrage und Teile der Steckleiter konnte das Mädchen zum "Rettungsdienst" gebracht werden. Natürlich war niemand verletzt und alles nur Teil der Übung. Zum Abschluss des Tages wartete noch eine Feuermeldung auf uns. Bei einem Feuerwehrkameraden auf dem Adenberg wurde Feuerschein gesehen. Natürlich war das kleine Feuer nur eine Grillschale und kein echter Brand. Die Straßensicherung und Atemschutzüberwachung wurden uns hier erklärt. Anschließend war dann Zeit zum Schlafen. Einige hatten sich noch vieles zu erzählen bevor dann wirklich Ruhe in unserem Schlafraum war.

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Am nächsten Morgen fuhren wir als erstes erneut zu einer Brandmeldeanlage. Hier zeigten wir dann was wir am Vortag gelernt hatten. Die Betreuer verbunden die Übung mit der Fahrt zum Bäcker, um das Frühstück vorzubereiten. Das gab es dann nämlich direkt im Anschluss. Nach dem reichhaltigen Frühstück ging es dann weiter mit der nächsten Übung. Wie auch die Aktiven nutzten wir die leerstehenden Hochhäuser in der Ordensritterstraße für eine praktische Löschübung. Mit Atemschutzattrappen ausgerüstet und einem Ausbilder im Schlepptau gingen wir in die leicht vernebelten Wohnungen vor. An der Gebäuderückseite wurde eine Steckleiter als Rettungsweg aufgebaut. Vor dem Gebäude eine Atemschutzüberwachung gestellt, die Wasserversorgung aufgebaut und eine Sammelstelle für Verletzte eingereichtet. Ganz schön viel zu tun bei so einer Brandübung. In den Wohnungen konnten wir dann zwei "Personen" vorfinden und ins Freie bringen. Anschließend wurden auch alle anderen Wohnungen nach weiteren Personen abgesucht. Die Übung hat allen sehr viel Spaß gemacht und gezeigt was bei einem echten Brandeinsatz alles gemacht werden muss.

In der Feuerwache gab es nach einer kleinen Erholungspause einen weiteren theoretischen und praktischen Dienst zum Thema Atemschutz. Im Schulungsraum wurden uns Atemschutzgerät, Maske und Filter erklärt, in der Fahrzeughalle durften wir dann mit verbundenen Augen und den Attrappen auf dem Rücken einmal ausprobieren wie sich ein Angriffstrupp im verrauchten Gebäude orientiert.

Vor dem Mittagessen ging es dann noch einmal zu einer praktischen Übung auf den Schützenplatz. Dort wurde ein Waldbrand zwischen Kästeweg und Liethweg angenommen. Schnell war unserem Einsatzleiter Sandro klar, dass wir das alleine nicht schaffen könnten und bei einem echten Einsatz die Feuerwehr Goslar dazu alarmieren würden. Als wir unseren Löschangriff aufgebaut hatten fuhr dann tatsächlich die Jugendfeuerwehr Goslar vor und baute einen zweiten Löschangriff weiter oben auf. So konnten wir das "Feuer" gemeinsam schnell löschen.

Unterdessen hatte der Feuerwehrkamerad Michael Rösner in der Feuerwache unser Mittagessen zubereitet - Gyros. Frisch gestärkt ging es dann schon ans Aufräumen. So schnell waren die zwei Tage schon wieder fast vorbei. Aber zum Aufräumen gab es genug, Betten abbauen, Keller saugen, Geschirr abspülen, Schulungsraum und Küche putzen und wischen, Fahrzeuge reinigen...

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Eigentlich dachten wir der Tag wäre schon vorbei als wir dann doch noch zu einer letzten Übung losgefahren sind. Im Stadtstieg hatte es einen Verkehrsunfall gegeben. Ein PKW hatte einen Fußgänger überrollt und war über diesem zum Stehen gekommen. Zum Glück natürlich alles nur durch einen Dummy gestellt. Als erstes kümmerten wir uns um die Absicherung der "Einsatzstelle" mit Blitzleuchten, Pylonen und Warnschildern. Gemeinsam mit Jannis und Florian hoben wir dann das Fahrzeug mit einem Wagenheber an, um den Dummy unter dem Fahrzeug zu befreien. Andere von uns kümmerten sich in der Zeit um den verletzten Fahrer und die ausgelaufenen Flüssigkeiten.

Um 16 Uhr war dann aber wirklich Schluss. Wir verabschiedeten uns und gingen mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken nach Hause.

 

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38642 Goslar
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